Naturseife kaufen – Biologische Seifen im Test

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Naturseife – Waschen, aber bitte natürlich. Flüssig oder im Stück.

Bereits im alten Orient haben Naturseifen die Körperhygiene bereichert. Auch die Römer setzten auf handgemachte Seifen, um sich sauber zu waschen.

Nach einer Naturseifen-Flaute haben sich die natürlichen Saubermacher ihr Revier zurückerobert. Kein Wunder, denn der Verzicht auf schädliche Zusatzstoffe und Mikroplastik schont die Umwelt und die Gesundheit.

Wir verraten, was eine echte Naturseife ausmacht und wie Du konventionelle Seifen auf das Abstellgleis stellen kannst.

  • Naturseife wird bereits seit Jahrtausenden hergestellt und erlebt gerade ein Comeback.
  • Reine Naturseife besteht aus wertvollen Inhaltsstoffen. Neben hochwertigem Oliven- oder Avocadoöl können Schafsmilch oder Sheabutter enthalten sein, sonst nichts.
  • Zudem gibt es vegetarische und vegane Varianten.
  • Naturseifen reinigen die Haut schonend und sorgen für eine natürliche Rückfettung.
  • Konservierungsstoffe oder künstliche Zusatzstoffe sind nicht enthalten
  • Biologische Seifen sind durch ihre alkalische Oberfläche nicht unhygienisch
  • im Drogeriemarkt (dm, Rossman usw.) ist die Auswahl von Naturseifen recht begrenzt. Als Alternative kommen Seifenmanufakturen mit einem Onlineshop infrage.

 

Naturseife kaufen – Unsere Testsieger

Empfehlenswerte Shops für den Online-Kauf von Bio-Seife:

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  • Große Auswahl an nachhaltigen Seifen
  • Produkte von Marken wie Asavo, Hydrophil, Lamazuna, Dudu-Osun, Rosenrot Manufaktur, Finigrana, Olivenholz erleben, The Handmade Soap Company, Eve Butterfly Soaps, Saling Naturprodukte, Tanamera, Klar Seifen, Croll & Denecke, Bambuswald, Dr. Bronner’s uvm.

 

 

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Naturseife kommt wieder in Mode

Heute fragt man sich, wie es überhaupt dazu kam, dass das ehemals so beliebte Seifenstück aus der Mode gekommen ist. Schließlich wurde die feste Seife schon vor über 4000 Jahren hergestellt. Bis in die Siebzigerjahre war sie auf Platz 1, wenn es um die Körperhygiene ging. Zudem schmückte sie mit schönen Designs das Badezimmer und diente als Duftgeber im Kleiderschrank.

Nach und nach lief Duschgel und Co. der Seife den Rang ab. Von nun an gab es eine unglaubliche Menge an Reinigungsprodukten. Beim genauen Hinsehen fällt aber auf, dass es nicht viel braucht, um den Körper zu waschen. Ganz im Gegenteil: ein großes Aufgebot an Reinigungs- und Pflegeprodukten können den empfindlichen Schutzmantel des Körpers unnötig reizen.

Immer mehr Menschen besinnen sich auf wenige aber dafür qualitativ hochwertige Reinigungsartikel. Die Seife als Allroundtalent für Haare und Haut erlebt deshalb ihr wohlverdientes Comeback.

Warum Naturseife?

Naturseifen haben viele Vorteile. Zunächst reinigen sie die Haut von Kopf bis Fuß sehr schonend. Auch die körpereigenen Talgdrüsen zeigen sich von natürlichen Seifen beeindruckt und reagieren mit einer natürlichen Rückfettung.

Das wohl schlagendste Argument sind die Inhaltsstoffe. Hochwertige Pflanzenöle in Verbindung mit natürlichem Glyzerin sind völlig unbedenklich und bringen die Haut zum Strahlen.

Konservierungsstoffe oder künstliche Zusatzstoffe suchst du hier vergebens. Stattdessen wird auf nachwachsende Rohstoffe gesetzt. Zudem sind Naturseifen biologisch abbaubar und somit umweltschonend.

Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu konventionellen Reinigungsprodukten höher. Allerdings ist eine Naturseife viel ergiebiger.

Weiterer Pluspunkt: Naturseifen können ganz einfach mit auf die Reise genommen werden- da läuft nichts aus.

Ist Öko-Seife unhygienisch?

Naturseifen haben mit einem Vorurteil zu kämpfen. Noch immer glauben Menschen, dass sie unhygienisch sind, da sie in Form eines festen Seifenstücks verkauft werden.

Allerdings besitzt eine Naturseife eine alkalische Oberfläche. Bakterien und Pilze fühlen sich darauf nicht wohl. Sie bevorzugen ein saures Milieu.

Im besten Fall werden Naturseifen für den gesamten Körper oder die Haare nur von einer Familie und nicht zusätzlich von außenstehenden Personen genutzt. Die Handseife im Gäste-WC stellt allerdings kein Problem dar.

Nachhaltige Naturseife vs. konventionelle Seife

Ein ungleicher Kampf? Keineswegs, denn Naturseifen können es locker mit Produkten aufnehmen, die jahrzehntelang im Labor entwickelt wurden. Das liegt daran, dass konventionelle Hygieneartikel nicht selten allergieauslösende und schädliche Inhaltsstoffe bereithalten. Vor allem Menschen mit sensibler Haut sind daher gut beraten, wenn sie zu Naturprodukten greifen.

Naturseifen setzen ausschließlich auf natürliche Rohstoffe. In vielen Fällen stammen diese sogar aus biologischem Anbau. Daher ist der Kauf einer Naturseife nicht nur gut für die Haut, sondern auch für die Umwelt.

Ein großes Thema ist auch die Plastikvermeidung. Viele Hersteller von Naturseifen haben bereits auf den „Zero Waste Trend“ reagiert und bieten ihre Seifen ohne Umverpackung an.

Handgemachte Naturseifen im Fokus

Naturseifen sind ein natürliches Produkt. Bei dem Herstellungsprozess wird auf verschiedene Techniken zurückgegriffen. Die Basis stellen pflanzliche und tierische Fette oder Öle dar, die mit einer Lauge aufgekocht werden.

Durch den chemischen Prozess der Verseifung entsteht natürliches Glyzerin. Die Substanz ist in der Lage, die Haut schonend zu reinigen und ihr Feuchtigkeit zu verleihen.

Viele Hersteller geben hochwertige ätherische Öle, Extrakte oder natürliche Duftstoffe hinzu, um das Produkt abzurunden. Das Ergebnis: eine besonders sanfte Seife, die einen angenehmen Duft besitzt.

Künstliche Substanzen sind in Naturseifen allerdings tabu. Das gilt gleichermaßen für Duft- sowie Konservierungsstoffe. Dadurch vermindert sich automatisch das Risiko für Irritationen und Reizungen der Haut. Es gibt nur wenige natürliche Duftstoffe, die bei Naturseifen genutzt werden und gleichzeitig Reaktionen bei sensiblen Menschen auslösen.

Konventionelle Seifen enthalten häufig Glyzerin. Dabei handelt es sich allerdings um die synthetische Variante, die aus Erdöl hergestellt wird. Gemeinsam mit anderen künstlichen Inhaltsstoffen kann sie für trockene Haut sorgen. Der erwünschte Pflegeeffekt bleibt deshalb nicht selten aus.

Was zeichnet Naturseife aus?

Der Begriff Naturkosmetik ist bisher nicht rechtlich definiert oder gesetzlich geschützt. Das sorgt dafür, dass auch Produkte die Regale schmücken, die nur 50 % natürliche Inhaltsstoffe enthalten. Der Rest des Produktes besteht aus chemischen Zusatz- und Konservierungsstoffen.

Erst beim genauen Hinsehen auf das Etikett können natürlich wirkende Produkte auf ihre Inhaltsstoffe hin überprüft werden. Daher gilt: Vor dem Kauf unbedingt die Liste der Inhaltsstoffe, die sogenannte INCI-Liste, studieren.

Auch Siegel können Sicherheit vermitteln. Zu den bekanntesten Auszeichnungen gehören das Nature- oder BDIH-Siegel. Um die begehrte Auszeichnung zu erlangen, dürfen Produkte nur mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, zumeist aus kontrolliert biologischem Anbau, ausgestattet sein.

Die Auswahl an Naturseifen in Drogeriemärkten ist noch recht überschaubar. Kleine und große Seifenmanufakturen stellen gesunde Seifen her.

Sie überzeugen durch folgende Vorteile:

  • die Inhaltsstoffe stammen zu mindestens 95 % aus einem biologischen Anbau
  • bei der Verarbeitung werden hochwertige Pflanzenöle (beispielsweise Oliven-, Jojobaöl- oder Sheabutter) genutzt
  • Kräuter und ätherische Öle runden das Seifenkonzept ab
  • Tenside, synthetische Duftstoffe und Konservierungs- sowie Zusatzstoffe sind nicht enthalten
  • Erdöl wird nicht als Quelle herangezogen

Zu den gesunden Seifen gehören Kräuterseife, Waschseife, spezielle Flüssigseife, Kernseife und reine Naturseife. Bei reiner Naturseife wird darauf geachtet, dass sie zu 100 % aus wertvollen Inhaltsstoffen besteht. Für die Herstellung wird hochwertiges Oliven- oder Avocadoöl genutzt. Weitere Bestandteile können Schafsmilch oder Sheabutter sein.

Seifenliebhaber schätzen an dem Produkt, das keine weiteren Zusatzstoffe hinzugefügt werden. Mit einer Naturseife können sowohl die Haare als auch der Körper gewaschen werden. Zudem eignet sie sich als Grundlage für die Körperrasur.

Gibt es auch vegetarische oder vegane Naturseifen?

Anstatt Lanolin oder Wollwachs enthalten vegetarische Seifenstücke neben pflanzlichen Ölen höchstens Milch oder Honig. Vegane Seifen verzichten auf alle tierischen Rohstoffe.

Vegetarische und vegane Produkte sind nicht nur Ausdruck einer Lebensweise. Es gibt auch Menschen, die allergisch auf Wollwachs reagieren. Entsprechende Seifen sind also auch für sensible Personen geeignet.

Fazit & Bewertung

Naturseifen sind wieder beliebt. Mit ihnen können Haare und Haut schonend gereinigt werden. Im Gegensatz zu konventionellen Seifenprodukten enthalten sie keine chemischen Zusatzstoffe.

Pflegende Öle in Kombination mit ätherischen Auszügen und Kräuterextrakten sorgen dafür, dass die Haut strahlend sauber wird. Auch wenn vereinzelt behauptet wird, dass Naturseife unhygienisch ist, entspricht das nicht der Wahrheit.

Durch ihre alkalische Oberfläche haben Bakterien kein einfaches Spiel. Naturseifen überzeugen durch ihre sanften Inhaltsstoffe und dadurch, dass sie biologisch abbaubar sind.

Viele Hersteller verzichten bereits auf eine Umverpackung, was zum Umweltschutz beiträgt. In Drogerien ist die Auswahl an Naturseifen noch recht begrenzt. Wenn du Naturseife ausprobieren möchtest, solltest du nach Seifenmanufakturen im Netz Ausschau halten. Viele von ihnen bieten einen Onlineshop an.

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