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Paula macht eine Reise durch die ganze grüne Welt

Was ist so neu am neuen WeGreen? Mit unserer Paula zeigen wir in einem kleinem Video wofür man WeGreen ab jetzt immer nutzen kann. Als Suchmaschine für den täglichen Gebrauch, um die grüne Welt zu erkunden oder um grüne Produkte zu finden. Schaut euch das Video einfach mal an.

Ab jetzt findet ihr alle grünen Informationen in einer Suchmaschine!  Unternehmen, Produkte, Orte, Webtreffer und mehr! 

Auch mobil mit jedem Smartphone nutzbar und Nutzer wählen selbst, welche Hilfsprojekte Spenden von uns erhalten!

 Weitere Infos findet ihr in unserer Pressemitteilung zum Relaunch. 

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Interview mit Amnesty International

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 Was hat Einkaufen mit Menschenrechten zu tun?


 Wir sehen uns als kritische Konsumenten. Doch denken wir z. B. beim Klamotten Shoppen darüber nach wer diese genäht hat? Wie sind die Arbeitsbedingungen dieser Menschen? Werden die ArbeiterInnen mit Chemikalien belastet? Müssen Kinder arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen? Das Recht auf Bildung, das Recht auf Gesundheit – selbstverständlich für uns. Werden möglicherweise Menschenrechte in den Ländern verletzt, in denen unsere Klamotten hergestellt werden, weil wir billig, viel und oft shoppen  wollen...? Und... unterstütze ich mit meinem Kauf etwas Schlimmes?

WeGreen will Antworten darauf geben. Hier das Interview mit Anja Rechenberg von Amnesty International.

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24. Türchen Märkisches Landbrot

Im heutigen, letzten Türchen des WeGreen-Adventskalenders wollen wir eines der nachhaltigsten Unternehmen auf WeGreen ehren. Märkisches Landbrot ist eine Lieferbäckerei,  die ihre Kunden mit hochwertigen Broten in Demeter-Qualität versorgt. Seit 1981 backt das Unternehmen ausschließlich ökologisch und seit 1992 in Demeter-Qualität.

Märkisches Landbrot ist damit ein weiterer Beweis für ein klein- und mittelständisches Unternehmen, das sich durch eine voranschreitende Nachhaltigkeitsperformance auszeichnet und von dem manches Großunternehmen eine Menge lernen könnte.

Das Unternehmen verfügt über einen ausführlichen Nachhaltigkeitsbericht, hat im Jahr 2009 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten und ist sowohl im Nachhaltigkeitsindex brandoscope als auch bei LokalFairKauf in fast allen Nachhaltigkeitsbereichen zertifiziert.

Wir sind der Meinung, dass so etwas auch einmal positiv hervorgehoben werden muss. Wir danken daher diesem Unternehmen auch für die Zusammenarbeit in diesem Jahr.


Abschließend bleibt uns nur noch Euch allen „grüne“ Weihnachten und einen nachhaltigen Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2012!

Euer WeGreen-Team

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23. Türchen Puma

Puma erregte im November Aufsehen damit, dass sie die Ergebnisse ihrer Ökobilanzanalyse veröffentlichten. Als medialer Kernpunkt wurde dabei der ökologische Fußabdruck (wie passend bei einem Textil- und Schuhkonzern) ausgemacht, der mit Umweltschäden in Höhe von 145 Millionen Euro beziffert wurde, die bei der weltweiten Herstellung von Produkten im Puma-Konzern und seinen Zulieferbetrieben entstanden sind.

Die Veröffentlichung dieser Ergebnisse ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Radikale Transparenz fordert auch sich selbstkritisch mit den Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auseinanderzusetzen und Negativergebnisse zu kommunizieren. Nur so kann ein glaubwürdiger Wandel vollzogen werden.

Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass Puma allein im Produktionsprozess einen deutlichen negativen Umwelteinfluss hat und die Zielsetzung hin zur Etablierung einer nachhaltigeren Unternehmens- und Produktionsstruktur noch ein weiter Weg ist.

Puma erprobt derzeit Schuhe und Kleidung, die kompostierbar oder recycelbar sein sollen. Laut Unternehmensangaben sollen diese Produkte bald in die Marktreife überführt werden. Spannend insofern, als dass Puma damit ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln könnte, was Nachhaltigkeit als strategischen Wettbewerbsvorteil noch stärker etablieren könnte.

Wir sind auf die weitere Entwicklung auf jeden Fall gespannt!

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Tags: Puma

22. Türchen memo AG

Die Umsetzung von nachhaltigen Unternehmensstrategien ist häufig noch von Firmeninhabern getrieben, die sich einem nachhaltigen Unternehmensleitbild verpflichtet fühlen und die die ökonomischen Wettbewerbsvorteile einer derartigen Strategie erkannt haben. Das gilt auch für Jürgen Schmidt, den Gründer und Vorstandssprecher der memo AG.

Die memo AG verfügt dabei über ein besonderes Warensortiment, bestehend aus Produkten für Büro-, Haus- und Schulbedarf. Die Produkte werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Rohstoffgewinnung bis hin zum Recycling bzw. der Entsorgung – geprüft. Die memo AG versucht zudem auch als Vorreiter im Nachhaltigkeitsbereich zu agieren. So wurde beispielsweise im Jahr 2010 zusammen mit einem indischen Unternehmen die erste Lebenszyklus-Analyse eines T-Shirts erstellt, bei der u.a. der CO2-Fußabdruck und der Wasserverbrauch ermittelt wurden.

Seit dem Jahr 2007 agiert das Unternehmen klimaneutral mit einem rundum nachhaltig konzipierten Firmengebäude, inklusive Holz-Hackschnitzel-Heizanlage, Dämmung mit recycelten Papierfasern, Toiletten, die mit Regenwasser gespült werden und eines Gründachs. Auch was die sozialen Belange anbetrifft, zeigt sich die memo AG als Vorzeigeunternehmen durch flache Hierarchien und transparente Strukturen in Bezug auf die Mitarbeiterführung.

Die memo AG ist heute ein europaweit tätiges Versandhaus mit mehr als 10.000 ökologisch und sozialverträglichen Artikeln und einem Kundenstamm von über 120.000 Kunden sowie 120 festangestellten Mitarbeitern.

Gründer Jürgen Schmidt fasst die Nachhaltigkeitsaktivitäten der memo AG wie folgt zusammen: „Qualität, Ökologie und soziale Aspekte bilden für uns eine Einheit, die die Basis unseres unternehmerischen Handelns ist. Unser Unternehmen verstehen wir als Schnittstelle zwischen Lieferanten/Herstellern und Kunden. Auch bei ihnen wollen wir ökologisches Verhalten fördern“.

Dieser Aussage können wir uns nur anschließen und gratulieren nachträglich zum Erhalt des Deutschen Umweltpreises 2011.

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Tags: memo AG

21. Türchen Kraft Foods

Im November 2011 hat die Financial Times die erfolgreichsten Geschäftsfrauen des vergangenen Jahres in der Liste "The Top 50 Women“ gekürt. Auf dem ersten Rang landete Irene Rosenfeld, die US-amerikanische Chefin von Kraft Foods.

Sie überzeugte die Juroren vor allem mit ihrer Unerschrockenheit und Handlungsbereitschaft. So habe die 58jährige durch Akquisitionen und Aufsplittung des Nahrungsmittelkonzerns einiges auf den Weg gebracht. Aus der Jury hieß es lobend: ”She is taking hard decisions, she is doing stuff“.

Einerseits freut uns das für Irene Rosenfeld, stellvertretend für die wenigen Frauen in Führungspositionen bei Großkonzernen. Denn auch die Financial Times erkennt in ihrer Bestenliste, dass Frauen in den obersten Hierarchieebenen der Wirtschaft noch immer eine Seltenheit darstellen. Andererseits wünschen wir uns auch von Irene Rosenfeld noch mehr “hard decisions“ im Nachhaltigkeitsbereich, da Kraft Foods in diesem Feld noch ein auszubauendes Potenzial besitzt und als global agierendes Nahrungsmittelunternehmen eine besondere Verantwortung trägt.

Zur Financial Times Liste mit "The Top 50 Women“ geht es hier.

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Tags: Kraft Foods

20. Türchen Windlip Snowboards

Die Vorweihnachtszeit liegt im Winter. Im Winter ist es kalt. Nicht selten fällt Schnee und wenn man dann noch das Glück hat in den Bergen zu sein, steht dem Alpinsport nichts mehr im Weg.

Das Unternehmen Windlip Sowboards vertreibt größtenteils Custom Snowboards, die individuell nach den Wünschen der Kunden gestaltet werden. Der Alpintourismus muss aus der Nachhaltigkeitsperspektive jedoch auch kritisch betrachtet werden, insbesondere wenn man an den hohen Wasser- und Energieverbrauch von Kunstschneeanlagen denkt oder die Umgestaltung von natürlichen Landschaftsräumen zu alpinen Tourismuszentren.

Ein Snowboard-Unternehmen muss sich diesen Anforderungen stellen. Windlip versucht dies u.a. durch die Zertifizierung beim Umweltschutzsiegel “OnePercentforthePlanet“, wobei 1% ihrer Einnahmen an Umweltschutzorganisationen weltweit gespendet werden. Dadurch sind sie bei unserer Quelle brandoscope in einem von zehn möglichen Nachhaltigkeitsbereichen zertifiziert und erhalten eine gelbe Ampel.

Wir sagen: „Ein Anfang für einen nachhaltigen Winter ist gemacht, aber es darf ruhig noch mehr werden“.

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19. Türchen Bundeswehr

Im Jahr 2011 wurde in Deutschland die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft. Jetzt fragt Ihr Euch, was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun? Ok, die Frage ist nicht ganz unberechtigt. Entscheidend ist aber, dass die Bundeswehr noch nicht abgeschafft worden ist und als Institution, wenn auch nun reformiert, weiter existiert. Konsequenterweise blenden wir daher auch nach wie vor gerne ihre Nachhaltigkeitsampel ein.

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Tags: Bundeswehr

18. Türchen Tepco

Erinnert sich noch jemand an den März 2011? Wochenlange Medienberichterstattung über genau ein Thema: den Super-GAU. Ausgelöst durch den Reaktorunfall im japanischen Fukushima, der wiederum Folge einer Naturkatastrophe war.  Welche Konsequenzen werden aber daraus gezogen? In Deutschland herrscht mittlerweile ein politischer Konsens für einen Ausstieg aus der Atomenergie, die Bereitschaft zur Energiewende in anderen Ländern gestaltet sich dahingegen eher zurückhaltend.

Der japanische Wissenschaftsminister spricht davon, dass 8 Prozent des japanischen Territoriums radioaktiv kontaminiert seien. Mehr als 30.000 Quadratkilometer des Landes seien von radioaktivem Cäsium befallen und auf Jahrzehnte hinaus unbewohnbar.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass es sich bei der Kernenergie nicht um eine nachhaltige Energieform handelt und auch nicht um eine „sichere“ Brückentechnologie. Die Energiewende muss jetzt konsequent umgesetzt werden! Gefordert sind dabei nicht nur die Politik und Unternehmen, sondern auch die Verbraucher selber.

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Tags: Tepco

17. Türchen RAPUNZEL Naturkost

Kleine Ideen können die Welt verändern. Das zeigt sich besonders beim mittelständischen Unternehmen RAPUNZEL Naturkost, dessen Ursprung vor 35 Jahren damit begann Müsli in einer Badewanne zu mischen. Heute vermarktet RAPUNZEL weltweit jährlich 12.000 Tonnen Lebensmittel und über 450 Produkte, die zur Hälfte in Legau/Allgäu verarbeitet oder hergestellt werden.

Das Unternehmen bezieht ökologisch erzeugte und fair gehandelte Rohmaterialien aus aller Welt. Inspiriert von der Erfahrung und dem Erfolg des 'HAND IN HAND' Fair-Handelsprogrammes gründete Joseph Wilhelm, Gründer und Vorstand von RAPUNZEL, 2007 die ONE WORLD AWARD Initiative.

Der ONE WORLD AWARD (OWA ) will Menschen auszeichnen, die sich beispielhaft dafür einsetzen, dass diese eine Welt als Lebensgrundlage Aller dauerhaft erhalten bleibt. Die Auszeichnung ehrt diejenigen Menschen und Initiativen, die sich in außergewöhnlicher Weise für eine positive Globalisierung einsetzen und täglich daran arbeiten, die Welt ein Stück besser zu machen. Sie soll aber auch Mut machen und zeigen, dass jeder einen Betrag leisten kann, diesem großen Ziel ein Stück näher zu kommen. Seit dem Jahr 2008 wird der Award alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit 25.000 € dotiert.

Bis zum 31. Dezember können noch innovative Ideen, Projekte und/oder Persönlichkeiten vorgeschlagen werden, die sich für Klima- und Umweltschutz einsetzen und soziale Verantwortung übernehmen. Mehr Informationen über den Award gibt es hier.
 

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