Die memo AG verfügt dabei über ein besonderes Warensortiment, bestehend aus Produkten für Büro-, Haus- und Schulbedarf. Die Produkte werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Rohstoffgewinnung bis hin zum Recycling bzw. der Entsorgung – geprüft. Die memo AG versucht zudem auch als Vorreiter im Nachhaltigkeitsbereich zu agieren. So wurde beispielsweise im Jahr 2010 zusammen mit einem indischen Unternehmen die erste Lebenszyklus-Analyse eines T-Shirts erstellt, bei der u.a. der CO2-Fußabdruck und der Wasserverbrauch ermittelt wurden.
Seit dem Jahr 2007 agiert das Unternehmen klimaneutral mit einem rundum nachhaltig konzipierten Firmengebäude, inklusive Holz-Hackschnitzel-Heizanlage, Dämmung mit recycelten Papierfasern, Toiletten, die mit Regenwasser gespült werden und eines Gründachs. Auch was die sozialen Belange anbetrifft, zeigt sich die memo AG als Vorzeigeunternehmen durch flache Hierarchien und transparente Strukturen in Bezug auf die Mitarbeiterführung.
Die memo AG ist heute ein europaweit tätiges Versandhaus mit mehr als 10.000 ökologisch und sozialverträglichen Artikeln und einem Kundenstamm von über 120.000 Kunden sowie 120 festangestellten Mitarbeitern.
Gründer Jürgen Schmidt fasst die Nachhaltigkeitsaktivitäten der memo AG wie folgt zusammen: „Qualität, Ökologie und soziale Aspekte bilden für uns eine Einheit, die die Basis unseres unternehmerischen Handelns ist. Unser Unternehmen verstehen wir als Schnittstelle zwischen Lieferanten/Herstellern und Kunden. Auch bei ihnen wollen wir ökologisches Verhalten fördern“.
Dieser Aussage können wir uns nur anschließen und gratulieren nachträglich zum Erhalt des Deutschen Umweltpreises 2011.