Nutzer von WeGreen haben sich gewünscht, dass wir für die Bewertung der Nachhaltigkeits-Performance von Unternehmen nicht nur die Ampelfarben grün, rot und gelb vergeben, sondern auch innerhalb dieser Farben differenzieren.
Aus diesem Anlass gibt es nun pro Branche ein "Nachhaltigkeits-Ranking".
Zum einen zeigen wir jetzt pro Unternehmen ergänzend zur Ampelfarbe eine Note an. Konsumenten können jetzt z.B. bei der Farbe grün zwischen einem "sehr gut" und einem "noch gut" unterscheiden.
Darüber hinaus sind die Unternehmen ab sofort im Branchenkatalog - erreichbar über den Navigationspunkt "Markencheck" - nach Nachhaltigkeit sortiert und mit einem Rang innerhalb einer Branche versehen.
WeGreen wird dadurch noch präziser und leichter verständlich!
Welche Einwirkung haben die Ergebnisse am Finanzmarkt eigentlich auf die Nachhaltigkeitsbemühungen eines Großunternehmens? Und viel spannender, beeinflussen die Nachhaltigkeitsaktivitäten auch den unternehmerischen Erfolg am Aktienmarkt?
Um diese Fragen zu beantworten, hat das WeGreen Research Team für die 30 im Deutschen Aktienindex gelisteten Konzerne eine erste "Branchen-Analyse" erstellt. Wer dabei gut und wer schlecht abgeschnitten hat, können Sie hier nachlesen.
Wir werden ab sofort regelmässig für weitere Branchen Nachhaltigkeits-Analysen erstellen.
Wir freuen uns, wenn unsere Nachhaltigkeits-Rankings und Branchen-Analysen ein möglichst breites Publikum finden.
Aus diesem Grund unterstützen wir Open Data, also den freien Zugang zu Daten. Daher haben wir die von uns bereitgestellten Daten und Analysen unter die sogenannte Creative Common Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz gestellt.
Die kommerzielle Nutzung aller Nachhaltigkeits-Rankings und und Branchen-Analysen, z.B. die Publikation oder Weiterverwendung in Online- und Print-Publikationen sind demnach erlaubt und kostenfrei, sofern WeGreen als Quelle angegeben wird.
Um die Weiterverwendung zu vereinfachen, stehen die Nachhaltigkeits-Rankings als Excel-Datei zum Download bereit. Branchen-Analysen veröffentlichen wir ergänzend zur Web-Version in Form von PDF-Dokumenten!
Wir freuen uns, wenn Sie die Analyse lesen, weiterverarbeiten und teilen!
Wie ernst nehmen die Banken es mit der Ethik und wo kommen die Zinsen auf deinem Bankkonto her? Atomstrom? Staudammprojekte? Waffenhandel? Großkonzerne die auf Shareholder Value achten und denen Kinderarbeit egal ist? Einen Überblick wie öko und sozial die Banken wirklich sind, findet ihr bei uns im Markenckeck.
Die UmweltBank und die Triodos Bank sind bei uns grün, ethisch und sozial. Wir haben unser Firmenkonto bei der GLS Bank. Der Wechsel ist ganz einfach und dann ist auch der Kontoauszug für die Umwelt gut.
Ab jetzt findet ihr alle grünen Informationen in einer Suchmaschine! Unternehmen, Produkte, Orte, Webtreffer und mehr!
Auch mobil mit jedem Smartphone nutzbar und Nutzer wählen selbst, welche Hilfsprojekte Spenden von uns erhalten!
Weitere Infos findet ihr in unserer Pressemitteilung zum Relaunch.
Was hat Einkaufen mit Menschenrechten zu tun?
Wir sehen uns als kritische Konsumenten. Doch denken wir z. B. beim Klamotten Shoppen darüber nach wer diese genäht hat? Wie sind die Arbeitsbedingungen dieser Menschen? Werden die ArbeiterInnen mit Chemikalien belastet? Müssen Kinder arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen? Das Recht auf Bildung, das Recht auf Gesundheit – selbstverständlich für uns. Werden möglicherweise Menschenrechte in den Ländern verletzt, in denen unsere Klamotten hergestellt werden, weil wir billig, viel und oft shoppen wollen...? Und... unterstütze ich mit meinem Kauf etwas Schlimmes?
WeGreen will Antworten darauf geben. Hier das Interview mit Anja Rechenberg von Amnesty International.
Im heutigen, letzten Türchen des WeGreen-Adventskalenders wollen wir eines der nachhaltigsten Unternehmen auf WeGreen ehren. Märkisches Landbrot ist eine Lieferbäckerei, die ihre Kunden mit hochwertigen Broten in Demeter-Qualität versorgt. Seit 1981 backt das Unternehmen ausschließlich ökologisch und seit 1992 in Demeter-Qualität.
Märkisches Landbrot ist damit ein weiterer Beweis für ein klein- und mittelständisches Unternehmen, das sich durch eine voranschreitende Nachhaltigkeitsperformance auszeichnet und von dem manches Großunternehmen eine Menge lernen könnte.
Das Unternehmen verfügt über einen ausführlichen Nachhaltigkeitsbericht, hat im Jahr 2009 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten und ist sowohl im Nachhaltigkeitsindex brandoscope als auch bei LokalFairKauf in fast allen Nachhaltigkeitsbereichen zertifiziert.
Wir sind der Meinung, dass so etwas auch einmal positiv hervorgehoben werden muss. Wir danken daher diesem Unternehmen auch für die Zusammenarbeit in diesem Jahr.
Abschließend bleibt uns nur noch Euch allen „grüne“ Weihnachten und einen nachhaltigen Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2012!
Euer WeGreen-Team
View My StatsPuma erregte im November Aufsehen damit, dass sie die Ergebnisse ihrer Ökobilanzanalyse veröffentlichten. Als medialer Kernpunkt wurde dabei der ökologische Fußabdruck (wie passend bei einem Textil- und Schuhkonzern) ausgemacht, der mit Umweltschäden in Höhe von 145 Millionen Euro beziffert wurde, die bei der weltweiten Herstellung von Produkten im Puma-Konzern und seinen Zulieferbetrieben entstanden sind.
Die Veröffentlichung dieser Ergebnisse ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Radikale Transparenz fordert auch sich selbstkritisch mit den Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auseinanderzusetzen und Negativergebnisse zu kommunizieren. Nur so kann ein glaubwürdiger Wandel vollzogen werden.
Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass Puma allein im Produktionsprozess einen deutlichen negativen Umwelteinfluss hat und die Zielsetzung hin zur Etablierung einer nachhaltigeren Unternehmens- und Produktionsstruktur noch ein weiter Weg ist.
Puma erprobt derzeit Schuhe und Kleidung, die kompostierbar oder recycelbar sein sollen. Laut Unternehmensangaben sollen diese Produkte bald in die Marktreife überführt werden. Spannend insofern, als dass Puma damit ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln könnte, was Nachhaltigkeit als strategischen Wettbewerbsvorteil noch stärker etablieren könnte.
Wir sind auf die weitere Entwicklung auf jeden Fall gespannt!
Die Umsetzung von nachhaltigen Unternehmensstrategien ist häufig noch von Firmeninhabern getrieben, die sich einem nachhaltigen Unternehmensleitbild verpflichtet fühlen und die die ökonomischen Wettbewerbsvorteile einer derartigen Strategie erkannt haben. Das gilt auch für Jürgen Schmidt, den Gründer und Vorstandssprecher der memo AG.
Die memo AG verfügt dabei über ein besonderes Warensortiment, bestehend aus Produkten für Büro-, Haus- und Schulbedarf. Die Produkte werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Rohstoffgewinnung bis hin zum Recycling bzw. der Entsorgung – geprüft. Die memo AG versucht zudem auch als Vorreiter im Nachhaltigkeitsbereich zu agieren. So wurde beispielsweise im Jahr 2010 zusammen mit einem indischen Unternehmen die erste Lebenszyklus-Analyse eines T-Shirts erstellt, bei der u.a. der CO2-Fußabdruck und der Wasserverbrauch ermittelt wurden.
Seit dem Jahr 2007 agiert das Unternehmen klimaneutral mit einem rundum nachhaltig konzipierten Firmengebäude, inklusive Holz-Hackschnitzel-Heizanlage, Dämmung mit recycelten Papierfasern, Toiletten, die mit Regenwasser gespült werden und eines Gründachs. Auch was die sozialen Belange anbetrifft, zeigt sich die memo AG als Vorzeigeunternehmen durch flache Hierarchien und transparente Strukturen in Bezug auf die Mitarbeiterführung.
Die memo AG ist heute ein europaweit tätiges Versandhaus mit mehr als 10.000 ökologisch und sozialverträglichen Artikeln und einem Kundenstamm von über 120.000 Kunden sowie 120 festangestellten Mitarbeitern.
Gründer Jürgen Schmidt fasst die Nachhaltigkeitsaktivitäten der memo AG wie folgt zusammen: „Qualität, Ökologie und soziale Aspekte bilden für uns eine Einheit, die die Basis unseres unternehmerischen Handelns ist. Unser Unternehmen verstehen wir als Schnittstelle zwischen Lieferanten/Herstellern und Kunden. Auch bei ihnen wollen wir ökologisches Verhalten fördern“.
Dieser Aussage können wir uns nur anschließen und gratulieren nachträglich zum Erhalt des Deutschen Umweltpreises 2011.
Im November 2011 hat die Financial Times die erfolgreichsten Geschäftsfrauen des vergangenen Jahres in der Liste "The Top 50 Women“ gekürt. Auf dem ersten Rang landete Irene Rosenfeld, die US-amerikanische Chefin von Kraft Foods.
Sie überzeugte die Juroren vor allem mit ihrer Unerschrockenheit und Handlungsbereitschaft. So habe die 58jährige durch Akquisitionen und Aufsplittung des Nahrungsmittelkonzerns einiges auf den Weg gebracht. Aus der Jury hieß es lobend: ”She is taking hard decisions, she is doing stuff“.
Einerseits freut uns das für Irene Rosenfeld, stellvertretend für die wenigen Frauen in Führungspositionen bei Großkonzernen. Denn auch die Financial Times erkennt in ihrer Bestenliste, dass Frauen in den obersten Hierarchieebenen der Wirtschaft noch immer eine Seltenheit darstellen. Andererseits wünschen wir uns auch von Irene Rosenfeld noch mehr “hard decisions“ im Nachhaltigkeitsbereich, da Kraft Foods in diesem Feld noch ein auszubauendes Potenzial besitzt und als global agierendes Nahrungsmittelunternehmen eine besondere Verantwortung trägt.
Zur Financial Times Liste mit "The Top 50 Women“ geht es hier.
Die Vorweihnachtszeit liegt im Winter. Im Winter ist es kalt. Nicht selten fällt Schnee und wenn man dann noch das Glück hat in den Bergen zu sein, steht dem Alpinsport nichts mehr im Weg.
Das Unternehmen Windlip Sowboards vertreibt größtenteils Custom Snowboards, die individuell nach den Wünschen der Kunden gestaltet werden. Der Alpintourismus muss aus der Nachhaltigkeitsperspektive jedoch auch kritisch betrachtet werden, insbesondere wenn man an den hohen Wasser- und Energieverbrauch von Kunstschneeanlagen denkt oder die Umgestaltung von natürlichen Landschaftsräumen zu alpinen Tourismuszentren.
Ein Snowboard-Unternehmen muss sich diesen Anforderungen stellen. Windlip versucht dies u.a. durch die Zertifizierung beim Umweltschutzsiegel “OnePercentforthePlanet“, wobei 1% ihrer Einnahmen an Umweltschutzorganisationen weltweit gespendet werden. Dadurch sind sie bei unserer Quelle brandoscope in einem von zehn möglichen Nachhaltigkeitsbereichen zertifiziert und erhalten eine gelbe Ampel.
Wir sagen: „Ein Anfang für einen nachhaltigen Winter ist gemacht, aber es darf ruhig noch mehr werden“.
Im Jahr 2011 wurde in Deutschland die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft. Jetzt fragt Ihr Euch, was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun? Ok, die Frage ist nicht ganz unberechtigt. Entscheidend ist aber, dass die Bundeswehr noch nicht abgeschafft worden ist und als Institution, wenn auch nun reformiert, weiter existiert. Konsequenterweise blenden wir daher auch nach wie vor gerne ihre Nachhaltigkeitsampel ein.
Erinnert sich noch jemand an den März 2011? Wochenlange Medienberichterstattung über genau ein Thema: den Super-GAU. Ausgelöst durch den Reaktorunfall im japanischen Fukushima, der wiederum Folge einer Naturkatastrophe war. Welche Konsequenzen werden aber daraus gezogen? In Deutschland herrscht mittlerweile ein politischer Konsens für einen Ausstieg aus der Atomenergie, die Bereitschaft zur Energiewende in anderen Ländern gestaltet sich dahingegen eher zurückhaltend.
Der japanische Wissenschaftsminister spricht davon, dass 8 Prozent des japanischen Territoriums radioaktiv kontaminiert seien. Mehr als 30.000 Quadratkilometer des Landes seien von radioaktivem Cäsium befallen und auf Jahrzehnte hinaus unbewohnbar.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass es sich bei der Kernenergie nicht um eine nachhaltige Energieform handelt und auch nicht um eine „sichere“ Brückentechnologie. Die Energiewende muss jetzt konsequent umgesetzt werden! Gefordert sind dabei nicht nur die Politik und Unternehmen, sondern auch die Verbraucher selber.
Kleine Ideen können die Welt verändern. Das zeigt sich besonders beim mittelständischen Unternehmen RAPUNZEL Naturkost, dessen Ursprung vor 35 Jahren damit begann Müsli in einer Badewanne zu mischen. Heute vermarktet RAPUNZEL weltweit jährlich 12.000 Tonnen Lebensmittel und über 450 Produkte, die zur Hälfte in Legau/Allgäu verarbeitet oder hergestellt werden.
Das Unternehmen bezieht ökologisch erzeugte und fair gehandelte Rohmaterialien aus aller Welt. Inspiriert von der Erfahrung und dem Erfolg des 'HAND IN HAND' Fair-Handelsprogrammes gründete Joseph Wilhelm, Gründer und Vorstand von RAPUNZEL, 2007 die ONE WORLD AWARD Initiative.
Der ONE WORLD AWARD (OWA ) will Menschen auszeichnen, die sich beispielhaft dafür einsetzen, dass diese eine Welt als Lebensgrundlage Aller dauerhaft erhalten bleibt. Die Auszeichnung ehrt diejenigen Menschen und Initiativen, die sich in außergewöhnlicher Weise für eine positive Globalisierung einsetzen und täglich daran arbeiten, die Welt ein Stück besser zu machen. Sie soll aber auch Mut machen und zeigen, dass jeder einen Betrag leisten kann, diesem großen Ziel ein Stück näher zu kommen. Seit dem Jahr 2008 wird der Award alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit 25.000 € dotiert.
Bis zum 31. Dezember können noch innovative Ideen, Projekte und/oder Persönlichkeiten vorgeschlagen werden, die sich für Klima- und Umweltschutz einsetzen und soziale Verantwortung übernehmen. Mehr Informationen über den Award gibt es hier.
In Indonesien ist es zu Misshandlungen von Arbeitern in Fabriken von Converse gekommen. Der US-Sportartikelhersteller gehört Nike, die bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert wurden.
Bei der Herstellung von Converse-Schuhen sind Arbeiter in indonesischen Fabriken misshandelt worden. Der Sportartikelhersteller Nike, dem Converse gehört, sieht sich damit erneut mit Vorwürfen konfrontiert, dass Partnerfirmen internationale Arbeitsstandards ignoriert und Angestellte unwürdig behandelt haben. 2001 hatte der US-Sportartikelhersteller angekündigt, jegliche Kooperation mit solchen Betrieben einzustellen.
Arbeiter indonesischer Zulieferer erklärten, sie würden von ihren Vorgesetzten mit Schuhen beworfen, ins Gesicht geschlagen und als Hunde und Schweine bezeichnet. Letzteres sind im größten muslimischen Land der Welt schwere Beleidigungen. Nike räumte die Vorfälle ein, erklärte jedoch, wenig dagegen tun zu können.
Die Vorfälle traten in Fabriken von Zulieferern auf, die Converse-Schuhe herstellen. Den Hersteller der Trendschuhe „Chucks“ hatte Nike 2003 gekauft. Nike teilte mit, dass alte Verträge das Unternehmen davon abhielten, Fabriken zu inspizieren und seinen Verhaltenskodex vollständig durchzusetzen. Recherchen der AP zeigen jedoch, dass das die Misshandlungen nicht vollständig erklären kann: Auch in einer Fabrik im indonesischen Sukabumi kam es zu Misshandlungen, die Produktion von Converse-Schuhen wurde dort erst 2007 begonnen. Hier der komplette Original-Artikel
Das sagt WeGreen dazu:
„Ganzheitlich gedachte Nachhaltigkeit schließt die komplette Wertschöpfungskette eines Unternehmens mit ein. Unhaltbare Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben betreffen auch das eigene Unternehmen. In einer globalisierten Wert ist ein isoliertes Unternehmensdenken nicht mehr möglich“.
Jüngst hat Miele für die Geschäftsjahre 2007 bis 2010 einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Darin präsentiert das Unternehmen seinen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt, Gesellschaft - und mit den Mitarbeitern. "Der Mensch steht im Mittelpunkt" lautet der Titel des Berichts.
Genau das könnte jetzt auf besondere Weise geprüft werden, denn das Unternehmen denkt darüber nach die Arbeit von 230 Mitarbeitern auszulagern. Dabei seien die Arbeitsabläufe "hocheffizient" und von "einem hohen Auslastungsgrad", so das Ergebnis einer eigens beauftragten Unternehmensberatung. Weiterlesen bei unserer Quelle Companize
5 Dinge über WeGreen, die Ihr (vielleicht) noch nicht wusstet.
Nein, das wusstet Ihr nicht? Na dann wird es aber höchste Zeit, dass Ihr unsere Fans auf Facebook werdet, uns bei Twitter folgt oder einen eigenen WeGreen-Account anlegt. Keine Scheu, der Aufwand ist nicht groß, der Ertrag dagegen umso mehr. Wir freuen uns auf Euch!
Die Süddeutsche Zeitung machte im November eine Stichprobe, bei welchen Banken lange gearbeitet wird. Sie zählte an den Außenfassaden der Banktürme in Frankfurt/Main zwischen 19 und 19.30 Uhr die Zahl Bürofenster, in denen noch Licht brannte. Wenn ein Mitarbeiter um 19 Uhr am Schreibtisch sitzt, kann das zweierlei bedeuten: Es handelt sich um einen besonders fleißigen Mitarbeiter, bei dem das Geschäft gerade boomt, so dass er Überstunden machen muss. Genauso gut kann es sich aber um einen besonders faulen Mitarbeiter mit einem miserablen Zeitmanagement handeln, der den ganzen Tag getrödelt hat und das bisschen Arbeit, das er hat, eben dann erledigen muss, wenn andere schon im Feierabend sind.
Die Zahl der Fenster, in denen spät noch Licht brennt, erlaubt also keine Rückschlüsse darauf, wie fleißig oder faul die Mitarbeiter sind, ob das Geschäft boomt oder ob es stagniert. Hinzu kommt ja noch, dass reges Treiben zu später Stunde auch etwas ganz anderes heißen kann: Die Luft brennt! Krisensitzungen werden meist nachts abgehalten, man kennt das aus Berlin und Brüssel oder von Tarifverhandlungen.
Trotzdem lohnt es sich, die Ergebnisse der Stichprobe näher zu betrachten, zumal es bei den Banken eklatante Unterschiede gibt. Bei der Deutschen Bank, westlicher Turm, Südseite, waren gegen 19 Uhr noch 198 von insgesamt 420 Fenstern hell erleuchtet, was einer Quote von 47 Prozent entspricht. Bemerkenswert war, dass in den obersten beiden von 30 Stockwerken gar kein Licht mehr brannte, aber das muss nichts heißen; man weiß von Bankchef Josef Ackermann, dass er viel unterwegs ist.
Fast genauso groß war die Quote mit 49 Prozent bei der Schweizer Großbank UBS, östlicher Turm, Südseite, wo noch hinter 163 von 330 Fenstern gearbeitet wurde. Starke Abweichungen ergaben sich dagegen beim Turm der BHF-Bank, jenes Instituts, das die Deutsche Bank seit mehr als zwei Jahren erfolglos zu verkaufen versucht und in dem die Lichter zu weiten Teilen schon ausgegangen waren. In nur 65 von 280 Fenstern war es noch hell, was einer Quote von 23 Prozent entspricht. Bemerkenswert ist, dass trotzdem im zweiten Stockwerk alle 14 Lichter brannten. Wurden da wichtige Verhandlungen geführt oder war nur die Putzkolonne zu Gange?
Absoluter Spitzenreiter der Stichprobe war die Commerzbank. In der Ostseite ihres Turms arbeitete gegen 19.30 Uhr noch hinter 266 von 378 Fenstern jemand. Das entspricht 70 Prozent. Fast drei Viertel aller Commerzbank-Mitarbeiter sind demnach so spät noch da. Vielleicht liegt das daran, dass die Bank gerade in einer schwierigen Lage ist, weil sie bis Mitte 2012 einige Milliarden Euro Kapital zusammenkratzen muss. Für die Banker ist das nicht schön, für die Besucher schon: Je länger in den Banktürmen Licht brennt, umso mehr entfaltet Frankfurt seinen Zauber. Hier der Originalartikel der Süddeutschen Zeitung
Banken und Finanzdienstleister haben es momentan sicherlich nicht leicht. Die Reputation ihrer Branche ist allgemein beschädigt. Sie gelten u.a. als Auslöser der Finanzkrise vor drei Jahren und auch in der aktuellen Euro-Krise geben sie keine allzu gute Figur ab. Doch Mitleid haben muss man nicht, wer Gewinne privatisiert und Verluste verstaatlicht, der handelt insbesondere im ökonomischen und sozialen Sinn nicht nachhaltig.
Schlagzeilen und Überschriften dienen dazu einen Aufreißer zu generieren, Interesse zu erzeugen und gegebenenfalls provokant zu wirken. Für das Unternehmen Schlecker stellen wir trotz dieser pauschalisierenden Funktion einmal alle Schlagzeilen der bei Companize verzeichneten Medienberichte über Schlecker von 2008 bis 2011 gebündelt dar. In der Folge sei es jedem selbst überlassen, sich ein Urteil über die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Schlecker zu bilden.
Zum Unternehmensprofil und den ausführlichen Medienberichten über Schlecker auf Companize, bitte hier klicken.
Wer sagt eigentlich, dass nur Unternehmen, Produkte und Marken auf WeGreen eine Nachhaltigkeitsampel bekommen können? Wir sagen das auf jeden Fall nicht, denn es existiert bereits jetzt die eine oder andere Privatperson, die sich mit einer Nachhaltigkeitsampel schmücken kann.
Natürlich handelt es sich dabei noch um wenige Ausnahmen von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und aus einem besonderen Grund von einer unserer Quellen bewertet worden sind. Oftmals haben diese Personen schlichtweg einen Award für außerordentliches Engagement im Nachhaltigkeitsbereich erhalten. Auf dem Weg zur radikalen Transparenz wollen wir jedoch der Anwendung der Nachhaltigkeitsampel keine Schranken setzen. Zukünftig sollen daher mehr Nachhaltigkeitsampeln auch für alles mögliche angezeigt werden.
Always Coca-Cola? Der Werbespruch ist schon etwas veraltet, trifft in Bezug auf WeGreen aber teilweise zu, denn Coca-Cola hat die Nachhaltigkeitsampel, die bei WeGreen am meisten gesehen wird.
Woran liegt das? Hier unsere Erklärungsansätze:
Erstaunlich ist für uns dann natürlich, warum bei so viel Aufmerksamkeit noch kein zuständiger Coca-Cola Manager das WeGreen-Unternehmensprofil beansprucht hat, um so mit den Verbrauchern in einen Dialog zu treten. Noch ist aber ja nicht aller Tage Abend, wir haben die Hoffnung, dass sich auch das bald noch ändert.
Wer kennt Nintendo nicht? Vom Game Boy mit den Klempner-Brüdern Mario und Luigi bis hin zur Wii mit dem grob motorischen Affen Donkey-Kong. Gerade zu Weihnachten ein beliebtes Geschenk für Jung und Alt.
Ganz wichtige Fakten über Nintendo:
Nintendo selbst übersetzt den Firmennamen wie folgt: „Lege das Glück in die Hände des Himmels“.
Das klingt einerseits natürlich sehr schön, anderseits ist die WeGreen Nachhaltigkeitsampel von Nintendo rot und zwar aus folgenden Gründen: